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Wie Sie auf häufige Verspätungen Ihres Azubis reagieren

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Ausbildung Verspätungen

Von Günter Stein,

Gerade in diesen Wochen, wenn es wärmer wird, plagt sich der ein oder andere vermehrt mit dem Problem des „Unausgeschlafenseins“ herum. Möglicherweise verhindern die heißen Nächte ausreichenden Schlaf oder die Ausläufer der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit sind noch unterwegs.

Da kann es schon einmal passieren, dass auch Ihr Azubi morgens schwer aus dem Bett kommt. Das sollte allerdings nicht zur Gewohnheit werden. Wird es das doch, sorgen Sie mit einer klaren „So nicht!“-Botschaft für Abhilfe. Das ist auch im Interesse Ihres Azubis. Haben Sie das auch schon einmal bei einem Ihrer Azubis erlebt? Man kann möglicherweise gar nicht behaupten, dass es Ihr Azubi im Rahmen der Ausbildung generell nicht so genau nimmt. Mit der Arbeit sind Sie eigentlich zufrieden. Und mit der sozialen Integration in Ihren Arbeitsbereich auch. Allerdings gibt es dennoch ein prinzipielles Problem: die Pünktlichkeit am Morgen. Oftmals ist der Azubi zu spät.

Wegen Verspätungen des Azubis keine vorschnelle Abmahnung aussprechen

Um eines vorwegzunehmen: Ich bin kein Freund davon, auf die erste Verspätung des Auszubildenden sofort mit einer Abmahnung zu reagieren. Dass dies tatsächlich in einigen Betrieben passiert, weiß ich aufgrund der Fragen, die mich von verzweifelten Azubis per E-Mail oder in Online-Foren erreichen. Arbeitsrechtliche Maßnahmen sollten aber weder inflationär eingesetzt werden, noch zu einem den Umständen unangemessenen Zeitpunkt. Das vergiftet das Klima und setzt auch den Ausbilder in ein zweifelhaftes Licht, da er unverhältnismäßig reagiert.

So reagieren Sie bei der ersten Verspätung eines Azubis

Wenn ein Auszubildender immer pünktlich ist und eines Tages – möglicherweise nach einem privaten Termin am Abend zuvor – zu spät erscheint, können Sie das möglicherweise sogar mit einem Lächeln oder einem Augenzwinkern hinnehmen. Das gilt dann, wenn sich der Auszubildende seiner „Schuld“ bewusst ist. Möglicherweise sagt er sogar von sich aus, dass er doch glatt verschlafen habe. Sie können hier beispielsweise sinngemäß anbringen, dass „spät feiern“ und „früh aufstehen“ eine Herausforderung ist, die auch für ihn machbar sein sollte. Ganz wichtig bei Ihrer Reaktion ist: Bleiben Sie locker, machen Sie aber dennoch deutlich, dass Sie die Verspätung registriert haben. Außerdem schätzen Sie diese natürlich nicht, sind aber in Einzelfällen nicht nachtragend. Mit einer solchen Reaktion beweisen Sie Fingerspitzengefühl.

Übrigens: Auch bei einmaliger Verspätung ist die Arbeitszeit natürlich nachzuholen. Ein Arbeitszeitvorteil darf auch dann nicht entstehen, wenn die Zeit nicht elektronisch erfasst wird. Ansonsten droht der Negativfall Schule zu machen.

Wenn sich Verspätungen von Azubis häufen

Kommt das morgendliche Verschlafen mehrfach vor, dann sollten Sie natürlich ernstere Seiten aufziehen. Ein Gespräch ist fällig – als letzter Versuch, arbeitsrechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Nehmen Sie sich dafür Zeit und erwecken Sie den Eindruck, dass Ihnen die Sache wichtig ist. Machen Sie aber auch deutlich, dass Sie nicht „gegen Ihren Azubi“ das Gespräch führen, sondern zu seinen Gunsten. Denn noch wollen Sie nicht zu härteren Maßnahmen greifen.

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