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So wichtig ist die 50-Tage-Regel bei kurzfristig beschäftigten Mitarbeitern

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Von Astrid Engel,

Ist die Tätigkeit einer Aushilfe im Laufe eines Kalenderjahrs auf zwei Monate oder auf 50 Arbeitstage begrenzt (50-Tage-Regel), handelt es sich um eine kurzfristige Beschäftigung. Besonders interessant: Diese Tätigkeit ist sozialabgabenfrei.

Ist die Tätigkeit einer Aushilfe im Laufe eines Kalenderjahrs auf zwei Monate oder auf 50 Arbeitstage begrenzt (50-Tage-Regel), handelt es sich um eine kurzfristige Beschäftigung.

Besonders interessant: Diese Tätigkeit ist sozialabgabenfrei. Der Lohnsteuerabzug kann entweder gemäß lohnsteuerkarte oder pauschal mit 25 % des Arbeitslohns erfolgen. Kurzfristige Beschäftigungen sind den Finanzämtern zunehmend ein Dorn im Auge.

Einhaltung der 50-Tage-Regel wird streng kontrolliert

Das gilt vor allem für die 50-Tage-Regel. In diesen Fällen kommt es immer wieder vor, dass in Betriebsprüfungen ein sozialversicherungspflichtiges Regelarbeitsverhältnis oder zumindest ein Mini-Job auf geringfügiger Basis unterstellt wird.

Beispiel: Sie beschäftigen eine Aushilfe, die alle 2 Wochen einen Tag lang Prospekte an private Haushalte verteilt. Hier unterstellen die Finanzämter schnell ein regelmäßiges Arbeitsverhältnis.

50-Tage-Regel umfasst auch Jobs bei anderen Arbeitgebern

Die 50-Tage-Regel besagt: In einem Kalenderjahr, also vom 1. Januar bis zum 31. Dezember, darf die Aushilfe höchstens 2 Monate (bei mindestens 5 Arbeitstagen pro Woche) bzw. 50 Tage (bei weniger als 5 Arbeitstagen pro Woche) bei Ihnen oder anderen Arbeitgebern arbeiten.

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Achtung: War der Mitarbeiter im selben Jahr schon bei anderen Arbeitgebern kurzfristig beschäftigt, werden die Arbeitstage mit der Beschäftigung bei Ihnen zusammengerechnet! Lassen Sie sich also im Arbeitsvertrag bestätigen, dass

  • der Mitarbeiter in diesem Jahr keine weitere kurzfristige Beschäftigung bei einem anderen Arbeitgeber hatte oder
  • wie viele Arbeitstage er bereits kurzfristig beschäftigt war.

So kommen Sie nicht mit der 50-Tage-Regel in Konflikt

Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie mit Ihren Aushilfen einen Rahmenarbeitsvertrag schließen. Darin regeln Sie, dass innerhalb eines bestimmten Zeitraums (z. B. innerhalb eines halben Jahres) eine bestimmte Anzahl von Arbeitstunden oder Arbeitstagen geleistet wird.

Wichtig: Der Rahmenarbeitsvertrag darf maximal 1 Jahr lang laufen. Vor Abschluss eines weiteren Rahmenarbeitsvertrags mit derselben Aushilfe muss eine Wartezeit von mindestens 2 Monaten liegen.

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