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Müssen Sie eigentlich die Überstunden Ihrer Aushilfen bezahlen?

 

Von Günter Stein,

Ein Leser wollte wissen: „Wir haben einige Aushilfen, die über die letzten Monate immens viele Überstunden angesammelt haben. Müssen wir diese auszahlen?“

 

Die Antwort: Arbeitet ein Mitarbeiter mehr, als er arbeitsvertraglich schuldet, liegen Überstunden vor. Diese müssen Sie im Grunde auch bezahlen (§ 612 Bürgerliches Gesetzbuch). Allerdings lohnt sich hier ein Blick in den Arbeitsvertrag. Denn in vielen Verträgen sind hier Klauseln vereinbart, nach denen Überstunden mit der normalen Vergütung abgegolten sind. Schauen Sie im Zweifel auch in den Tarifvertrag, wenn der Betrieb tarifgebunden ist.

 

Bezahlen Sie nur angeordnete und nachgewiesene Überstunden

Bei der Bezahlung von Überstunden müssen Sie nicht jede Stunde, die ein Arbeitnehmer länger im Betrieb war, vergüten. Vielmehr brauchen Sie nur die Stunden als Mehrarbeit zu bezahlen, die von Ihnen angeordnet, gebilligt bzw. geduldet oder die zur Erledigung der geschuldeten Arbeit notwendig waren.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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