Gratis-Download

Erfahren Sie hier, wie Sie Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument sinnvoll und effizient einsetzen und welche klaren Gesprächsstrukturen bei...

Jetzt downloaden

Bei Mitarbeiterführung richtig delegieren, loslassen und Rückmeldung geben

0 Beurteilungen
Urheber: Jeanette Dietl | Fotolia

Von Günter Stein,

In der Zeit zwischen einer Zielvereinbarung und der Beurteilung der Zielerreichung, beispielsweise am Ende eines Projektes, steht die Führungsperiode des Delegierens und Loslassens.

Das heißt nicht, dass Sie einfach abwarten, bis Ihre Mitarbeiter fertige Ergebnisse liefern. Sie müssen diesen Zeitraum vielmehr aktiv gestalten durch Instrumente wie Absprachen, Anerkennen und Nachkontrolle.

Begleiten Sie beim Delegieren– ohne Verantwortung abzunehmen

Um Orientierung und Zielvereinbarung konsequent weiterzuentwickeln, müssen Sie delegieren: Innerhalb der abgesprochenen Grenzen übertragen Sie die Kompetenzen und Verantwortung an den Mitarbeiter. Sie sind dabei nicht der Kontrolle und der übergeordneten Verantwortung enthoben. Als Leiter der Qualitätssicherung haben Sie in dieser Phase folgende Aufgaben:

  • Sie geben Feedback in Form von Anerkennung und Kritik.
  • Sie motivieren in Hinblick auf die Zielsetzung.
  • Sie sprechen Probleme an und bieten Unterstützung, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen.
  • Sie erkennen Konflikte, sprechen diese offen an und handeln vorbeugend.
  • Sie zeigen Grenzen auf, wenn das Mitarbeiterverhalten unakzeptabel ist, und leiten Konsequenzen ein, wenn die Situation dies erfordert.

Geben Sie Sicherheit durch regelmäßige Rückmeldungen beim Delegieren

Verzetteln Sie sich nicht mit dem Gedanken, alles selber tun zu müssen, weil keiner es Ihnen gut genug macht. Sie werden daran gemessen, ob Ihr Team die vereinbarten Ziele erreicht, nicht daran, wie hoch Ihr Anteil an der Erledigung der einzelnen Aufgaben war. Sie weisen den Weg. Das wichtigste Instrument dazu ist regelmäßige Rückmeldung an alle Beteiligten.

Anzeige

7 Tipps für motivierende Anerkennung guter Leistungen

Gute Leistungen werden in vielen Unternehmen zu wenig gewürdigt. Gerade in technisch orientierten Teams gilt oft immer noch: „Keine Kritik ist Lob genug!“ Das untergräbt auf die Dauer die Motivation und das Engagement. Eine angemessene Anerkennung trägt wesentlich zur Weiterentwicklung und Motivation in Ihrem Qualitätsteam bei. Damit steigern Sie die Freude an neuen Herausforderungen, spornen zu höheren Leistungen an und verbessern das gesamte Klima in der Qualitätssicherung.

  1. Zeigen Sie Anerkennung für konkrete Handlungen und Leistungen so zeitnah wie möglich.
  2. Benutzen Sie keine Standardfloskeln, sondern beschreiben Sie die individuelle Leistung.
  3. Vergleichen Sie nicht mit anderen Mitarbeitern, sondern beziehen Sie sich ausschließlich auf den Gesprächspartner.
  4. Erwähnen Sie auch Teilerfolge.
  5. Bestätigen Sie auch schwächere Mitarbeiter in ihren Fortschritten innerhalb ihrer Möglichkeiten.
  6. Vermitteln Sie Anerkennung nicht vermischt mit Kritik, sonst reduzieren Sie die Wirkung beider Instrumente.
  7. Beschränken Sie sich auf Leistungen und Verhaltensweisen, nicht auf Charakterzüge. Unterscheiden Sie zwischen Spitzen- und Dauerleistungen.

Feedbacks finden immer unter vier Augen statt. Sowohl Anerkennung als auch Kritik sind nur für den jeweils betroffenen Mitarbeiter bestimmt.

Erfolgreiche Mitarbeiterführung

Lernen Sie die wichtigsten Führungsgeheimnisse für erfolgreiche Vorgesetzte kennen und bekommen Sie zufriedene Mitarbeiter.

Datenschutz

Anzeige

Gratis Downloads
28 Beurteilungen
7 Beurteilungen
13 Beurteilungen
Produktempfehlungen

Umfassend über die neuesten Entwicklungen im Personalbereich informiert

Der persönliche 15-Minuten-Coach für erfolgreiche Führungskräfte, Chefs und Vorgesetzte.

Auf alle Personalfragen rechtssichere und sofort umsetzbare Antworten

Stark in der Region: Aktuelle Entwicklungen und Empfehlungen für Personalentscheider

Das praxisnahe und kompetente Nachschlagewerk für Ihren erfolgreichen Einsatz von Excel

Sichern Sie sich jetzt Ihr gutes Recht als Arbeitgeber