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Mitarbeiterführung: Schlechtes Arbeitsklima und der 5:4-Effekt

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Arbeitsrecht Mitarbeiterfuehrung

Von Günter Stein,

Schlechte Stimmung drückt die Leistung in einem Team. Doch: Welche negativen Auswirkungen, in Zahlen ausgedrückt, hat ein schlechtes Arbeitsklima auf die Ertragslage eines Unternehmens?

 

Dieser interessanten Frage ging das österreichische Beraterunternehmen Eutonia nach.

Mitarbeiterführung: 96 Minuten pro Tag für schlechte Stimmung

Das Ergebnis: Der 5:4-Effekt. Er zeigt die Folgekosten eines schlechten Arbeitsklimas. In einem Unternehmen, das beispielsweise 5 Mitarbeiter beschäftigt und eine gering ausgeprägte wertorientierte Handlungskultur besitzt, entstehen viel mehr Aggressionen. So wird jede Person nach den Ergebnissen der Studie im Schnitt etwa 96 Minuten pro Arbeitstag durch die schlechte Stimmung abgelenkt.

Beispiel: In einem Unternehmen mit 5 Mitarbeitern muss ein Unternehmen demnach ein vollständiges Gehalt als „Belohnung“ für destruktives Verhalten zahlen – und das bei nur 5 Mitarbeitern.

 

Mitarbeiterführung: 1000 zusätzliche Gehälter bei 5000 Mitarbeitern

Das heißt: Ihr Unternehmen bezahlt 5 Mitarbeiter, es erhält aber nur die Leistung von 4. Noch beeindruckender werden die Zahlen bei größeren Unternehmen: Bei 50 Mitarbeitern sind es 10 Monatsgehälter, bei 100 bereits 20, bei 500 schon 100 und bei 5.000 ganze 1.000 zusätzlich entstehende Monatsgehälter. Besonders nach Kündigungswellen, so die Eutonia-Geschäftsführerin Silvia Schlager, zeigt sich dieser Effekt ganz deutlich.

Mitarbeiterführung: So können Sie den 5:4-Effekt vermeiden

Ganz wichtig ist eine werteorientierte Führung, auf die sich die Mitarbeiter verlassen können. Damit sind wir, was eine gute Führung anbelangt, wieder beim Thema Menschlichkeit und Vertrauen.

Das heißt: Binden Sie Ihre Mitarbeiter in die Wertebildung Ihres Teams ein und schaffen Sie so eine konstruktive Selbststeuerung des Arbeitsklimas. Lassen Sie die Werte, nach denen die Mitarbeiter in Ihrem Team arbeiten und leben wollen, erst einmal von Ihren Mitarbeitern selbst definieren. Achten Sie dabei darauf, dass bei der Formulierung der Werte das Hauptgewicht auf die Philosophie „Be Your Best“ (Geben Sie Ihr Bestes), statt „Be The Best“ (Seien Sie der Beste) gelegt wird. Damit vermindern Sie schon bei der Wertebildung die Gefahr von Machtkämpfen.

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