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So schaffen Sie eine positive Arbeitsatmosphäre im Team

 
Betriebsklima

Von Günter Stein,

Für die Zufriedenheit der Mitarbeiter spielt ein gutes Betriebsklima eine wesentliche Rolle. Eine Atmosphäre der Kollegialität und des persönlichen Umgangs miteinander lässt die Mitarbeiter nicht nur engagierter und motivierter bei der Arbeit sein, auch hilft sie, Konflikten und Mobbing vorzubeugen.

Den meisten Ingenieuren und technischen Führungskräften ist zwar die Bedeutung einer entspannten Arbeitsatmosphäre bewusst. Viele wissen aber nicht, welchen entscheidenden Einfluss sie auf die Gestaltung einer positiven Arbeitsatmosphäre haben.

Schaffen Sie ein gutes Betriebsklima innerhalb Ihres Teams:

1. Respekt:

  • Gehen Sie respektvoll mit allen Personen um, mit denen Sie zu tun haben.
  • Vermeiden Sie es unbedingt, über Mitarbeiter während deren Abwesenheit zu sprechen.
  • Stellen Sie niemanden vor anderen bloß.

Mitarbeiter, die unfreiwillig Zeuge einer solchen Situation werden, werden sich zukünftig immer wieder fragen, wann „sie an der Reihe sind“.

2. Kommunikation

Halten Sie Ihre Mitarbeiter über aktuelle Entwicklungen in Ihrem Unternehmen auf dem Laufenden. Nichts ist schlimmer für das Betriebsklima, als wenn Ihr Team aus der Zeitung erfährt, dass ihre Abteilung zukünftig ausgegliedert wird oder ein Großkunde seinen Auftrag zurückgezogen hat.

Also: Informieren Sie Ihre Mitarbeiter rechtzeitig. Die Folge:

  • Sie schaffen Vertrauen.
  • Sie signalisieren, dass Sie Ihre Mitarbeiter ernst nehmen.

3. Konfliktmanagement

Ein Betriebsklima voller Angst ist ein guter Nährboden für Konflikte. Und aus ungelösten oder unterdrückten Konflikten kann Mobbing entstehen.

Ihre Aufgabe:

  • Beobachten Sie daher den Umgang Ihrer Mitarbeiter untereinander sehr genau.
  • Diskutieren Sie Probleme bereits in der Entstehungsphase.
  • Spätestens, wenn Sie einen Konflikt feststellen, sollten Sie ihn offen ansprechen.
  • Suchen Sie dann mit den Betroffenen nach gemeinsamen Lösungswegen.

4. Gleiches Recht für alle

Seien Sie Ihren Mitarbeitern gegenüber immer ein Vorbild.

Das bedeutet: Wenn Sie Überstunden fordern, können Sie selbst nicht rechtzeitig das Unternehmen verlassen.

5. Wertschätzung

Wenn Ihre Mitarbeiter gute Leistungen erbringen, sollten Sie das auch anerkennen. Das kann mit einem einfachen Lob oder weiteren Maßnahmen geschehen:

  • Loben Sie Ihre Mitarbeiter zeitnah für Ihre Leistungen
  • Schlagen Sie dem jeweiligen Mitarbeiter für eine Weiterbildungsmaßnahme vor
  • Bieten Sie ihm eine höher qualifizierte Position an 

6. Vertrauen

Nichts demotiviert mehr als ständiges Misstrauen. Schenken Sie Ihren Mitarbeitern daher Ihr volles Vertrauen und übertragen Sie Verantwortung.

Und wenn doch Probleme auftreten?

  • Reagieren Sie verständnisvoll.
  • Nehmen Sie dem Mitarbeiter die ihm geschenkte Verantwortung nicht wieder weg.
  • Verlassen Sie sich darauf, dass der Fehlschlag den Mitarbeiter noch mehr anspornen wird.
Erfolgreiche Mitarbeiterführung

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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