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Wenn ein Azubi plötzlich kriselt: So bringen Sie ihn wieder in die Spur

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Arbeitsrecht Mitarbeiterfuehrung Azubis

Von Günter Stein,

Eine Ausbildungskrise kann jeden ereilen – jeden Azubi und jeden Ausbildungsbetrieb. Eigentlich ist es sogar ziemlich wahrscheinlich, dass es im Laufe der Jahre irgendwann einmal kriselt. Schwächephasen sind etwas ganz Normales. Für Sie als Ausbilder stellen sie Herausforderung und Chance zugleich dar.

Eine Schwächephase eines Auszubildenden bekommen Sie als Ausbildungsverantwortlicher unter Umständen gar nicht mit – im Gegensatz zu den Fachausbildern in den Ausbildungsabteilungen oder den Berufsschullehrern. Die „haben ihr Ohr“ nämlich noch näher am Geschehen. Aber Sie müssen auch nicht unbedingt jeden kleinen Durchhänger mitbekommen. Denn gerade bei guten Azubis, die für einige Wochen schwächeln, besteht kein Anlass, unmittelbar einzugreifen. In der Regel geht eine solche Phase ohne dramatische Folgen vorbei.

Was Sie bei einem starken Leistungsabfall eines Azubis tun sollten

Ganz anders, wenn der Leistungsabfall drastisch ist: Dann ist es sogar Ihre Pflicht, etwas dafür zu tun, dass der Azubi wieder in die Spur kommt. Denn ganz offenbar liegen Probleme vor, die ggf. sogar das Erreichen des Ausbildungsziels gefährden. Machen Sie sich also an die Ursachenforschung. Denn nur wenn Sie den Grund für den Leistungsabfall kennen, können Sie auch adäquat reagieren.

Schritt 1 bei Leistungsabfall: Laden Sie den Azubi zum Gespräch

Bei ungewohnt schlechten Leistungen, die nicht mehr als kurzzeitige Ausrutscher bezeichnet werden können, sollten Sie ein Entwicklungsgespräch mit dem Azubi führen. Möglicherweise steht ein solches Gespräch ohnehin an. Wenn nicht, dann ist es sicher angemessen, zu einem Termin außerhalb der Reihe einzuladen.

Schritt 2 bei Leistungsabfall: Fragen Sie nach den Ursachen

Nehmen Sie im Gespräch Bezug auf die ehemals guten bzw. besseren Leistungen und verhehlen Sie nicht, dass Sie damals mit dem Azubi sehr zufrieden waren. Erwähnen Sie aber auch, dass aktuell ein Leistungsknick nicht zu übersehen ist; diesen würden Sie gerne mit Ihrem Auszubildenden zusammen überwinden. Fragen Sie daher konkret, was seiner Meinung nach zu den schlechteren Leistungen geführt hat. Geben Sie Impulse, z.B. Abteilungswechsel, Probleme mit Kollegen, schwacher Berufsschulunterricht oder soziale Probleme in Azubi- bzw. Kollegenkreisen.

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