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Diese Auswirkungen hat eine ungenaue Leistungsbeschreibung in Ihrer Rechnung

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Von Astrid Engel,

Wenn Ihre Rechnung eine ungenaue Leistungsbeschreibung enthält, ist Ihre Rechnung zwar nicht ordnungsgemäß, aber Sie weisen die Umsatzsteuer auch nicht unberechtigt aus. Für Sie als Unternehmer, der die Rechnung ausstellt, hat diese ungenaue Leistungsbeschreibung keine negativen Konsequenzen.

Wenn Ihre Rechnung eine ungenaue Leistungsbeschreibung enthält, ist Ihre Rechnung zwar nicht ordnungsgemäß, aber Sie weisen die Umsatzsteuer auch nicht unberechtigt aus. Für Sie als Unternehmer, der die Rechnung ausstellt, hat diese ungenaue Leistungsbeschreibung keine negativen Konsequenzen. Sie haben eine Leistung erbracht, abgerechnet und schulden damit die Umsatzsteuer gegenüber dem Finanzamt.

Ungenaue Leistungsbeschreibung - kein Vorsteuerabzug


Für den Empfänger der Rechnung sieht es jedoch anders aus. Er kann die Umsatzsteuer, die Sie ihm in Rechnung gestellt haben, nur abziehen, wenn Ihre Rechnung ordnungsgemäß ist. Dazu ist es erforderlich, dass Sie Ihre Leistung in der Rechnung so eingehend und eindeutig bezeichnen, dass völlige Gewissheit über Art und Umfang der Leistung besteht.
Allgemeine Bezeichnungen wie "Montagearbeiten laut Verabredung, Glasarbeiten in der Dachfläche, Fenstermontagen, Demontage und Montagearbeiten" reichen nicht aus, wenn keine weiteren Angaben gemacht werden (Urteil des Hessischen Finanzgerichts vom 16.9.2005, Az. 6 V 2616/05).

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Die erforderliche Konkretisierung der Leistung kann auch durch andere Unterlagen erfolgen (z. B. durch eine Auftragsbestätigung). Voraussetzung ist jedoch, dass Sie in der Rechnung darauf Bezug nehmen.
Als Leistungsempfänger sind Sie in besonderem Maße darauf angewiesen, eine ordnungsgemäße Rechnung zu erhalten, weil Sie die Rechnung weder ergänzen noch berichtigen dürfen. Selbst wenn Sie den Leistungsumfang konkret nachweisen können, nutzt Ihnen das nichts. Sie müssen darauf achten, dass der leistende Unternehmer Ihnen eine Rechnung erteilt, in der die Leistung ausreichend genau beschrieben ist.

Ungenaue Leistungsbeschreibung bei Umkehr der Steuerschuld


Das gilt auch dann, wenn Sie als Leistungsempfänger die Umsatzsteuer gemäß § 13b UStG schulden.
Beispiel: Sie sind Bauunternehmer und beschäftigen einen Subunternehmer damit, die Wärmedämmung an Ihren Bauten durchzuführen. Ihr Subunternehmer rechnet die Leistung ab, darf aber in seiner Rechnung keine Umsatzsteuer ausweisen, weil Sie der Schuldner der Umsatzsteuer sind.
Sie schulden die Umsatzsteuer auch dann, wenn die Rechnung Ihres Subunternehmers eine ungenaue Leistungsbeschreibung enthält. Konsequenz ist aber, dass Sie diese Umsatzsteuer, die Sie als Leistungsempfänger schulden, dann nicht als Vorsteuer geltend machen können.
Praxis-Tipp: Achten Sie immer darauf, dass die Leistung in der Rechnung zutreffend wiedergegeben ist.

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