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Warum eine ordnungsgemäße Rechnung wichtig für Sie ist

 

Von Astrid Engel,

Der Gesetzgeber hat Ihnen bei der Form einer Rechnung eine gewisse Gestaltungsfreiheit eingeräumt. Jedes Dokument, mit dem Sie eine Lieferung oder Leistung abrechnen, ist eine Rechnung - ganz gleich, ob das Wort dort draufsteht oder nicht.
Hinsichtlich des Inhalts einer Rechnung ist der Fiskus hingegen sehr pingelig. Die entsprechenden Vorschriften stehen in den §§ 14-14c UStG sowie den §§ 31-35 UStDV. Diese sehr "trockenen" Bestimmungen wurden im BMF-Schreiben vom 29.1.2004 (Az: IV B 7 - S 7280 - 19/04) erläutert. Demnach muss eine ordnungsgemäße Rechnung aus umsatzsteuerlicher Sicht eine ganze Reihe von Pflichtangaben enthalten. Fehlen diese teilweise, laufen Sie Gefahr, dass Ihr Geschäftskunde sie nur netto, also ohne Umsatzsteuer, bezahlt. Er selbst darf nämlich die Vorsteuer nicht ziehen, wenn Pflichtangaben auf der Rechnung fehlen. Deshalb wird er Sie erst zur Berichtigung auffordern und von Ihnen eine ordnungsgemäße Rechnung mit allen nötigen Angaben verlangen. Das bedeutet für Sie Ärger sowie Aufwand - und Sie hinterlassen einen schlechten Eindruck.

Niemals ohne ordnungsgemäße Rechnung - sogar wenn Sie selber keine Umsatzsteuer ausweisen

Sie sind insbesondere dann verpflichtet, die umsatzsteuerlichen Vorschriften zu beachten, wenn Sie eine Rechnung an einen anderen Unternehmer für dessen Unternehmen schreiben. Achtung: Das gilt auch dann, wenn Sie von der Umsatzsteuer befreit (etwa als Heilpraktiker) oder umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer sind, also gar keine Umsatzsteuer in der Rechnung ausweisen! Die Vorschriften gehen somit jeden Unternehmer an, und ist sein Betrieb noch so klein.

Tipp:
Da Sie sich ohnehin mit dem Thema "ordnungsgemäße Rechnung" beschäftigen müssen, sollten Sie auch gleich Ihre Privatkunden mit einer genauso korrekten Rechnung bedienen wie Unternehmen - selbst dann, wenn Sie umsatzsteuerlich nicht dazu verpflichtet sind. Das gilt umso mehr, als jeder Kunde nicht nur einen steuerlichen, sondern auch einen zivilrechtlichen Anspruch auf eine ordnungsgemäße Rechnung hat. Machen Sie bei der Rechnungsstellung keinen Unterschied zwischen Geschäfts- und Privatkunden. Schreiben Sie allen Kunden eine Rechnung, die umsatzsteuerlich nicht zu beanstanden ist - das ist organisatorisch einfacher, und Sie haben dadurch auch gleich Ihre zivilrechtlichen Pflichten erfüllt.

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