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Sichere Zahlung: Im Lastschrift-Verfahren kommen Sie schneller an Ihr Geld

 

Von Astrid Engel,

Wenn Sie sich Ihr Geld von Ihren Kunden sofort bar auszahlen lassen, ist es Ihnen sicher. Doch größere Summen werden meistens per Überweisung auf Rechnung gezahlt. Die Gefahr dabei: Viele Kunden lassen sich viel Zeit, bis sie endlich ihre Schulden bezahlen. Gerade wiederkehrende Zahlungen werden manchmal einfach vergessen. Das Risiko können Sie vermeiden.


Garantiert schnell erhalten Sie Ihr Geld, wenn Sie es per Lastschrift-Verfahren von seinem Konto einziehen. Das Lastschrift-Verfahren funktioniert genau entgegengesetzt zu einer Überweisung: Sie beauftragen die Bank, Geld vom Konto des Kunden abzubuchen. Das Lastschrift-Verfahren gibt es in zwei unterschiedlichen Varianten.

1. Variante des Lastschrift-Verfahrens: Einzugsermächtigung des Kunden für Sie 

Mit einer Einzugsermächtigung erlaubt Ihnen der Kunde, Geld von seinem Konto abzubuchen. Sie reichen die Einzugsermächtigung des Kunden an Ihre Bank weiter und teilen ihr jeweils mit, welche Beträge vom Konto des Kunden eingezogen werden sollen. Bevor Sie dieses Verfahren nutzen können, müssen Sie eine Inkasso-Vereinbarung mit Ihrer Hausbank schließen.

Nachteil einer Einzugsermächtigung: Selbst wenn das Geld beim Kunden abgebucht und Ihrem Konto gutgeschrieben wurde, kann der Kunde die Zahlung noch rückgängig machen. Dafür hat er gemäß § 7 Abs. 3 AGB der Banken noch 6 Wochen nach Rechnungsabschluss Zeit. Betrüger missbrauchen diese Möglichkeit.


Beispiel: Ein Kunde kauft für hohe Summen ein und zahlt im Lastschrift-Verfahren. Später widerspricht er der Abbuchung und löst sein Girokonto auf. Dagegen können Sie nichts unternehmen. Selbst wenn der Missbrauch des Lastschrift-Verfahrens offensichtlich ist, muss die Bank den Widerruf ausführen und das Geld zurückbuchen (Oberlandesgericht Düsseldorf, 20.6.2007, Aktenzeichen: I – 16 U 129/06).

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2. Variante des Lastschrift-Verfahrens: Abbuchungsauftrag des Kunden an seine Bank

Sicherer als per Lastschrifteinzug mit Einzugsermächtigung erhalten Sie Ihr Geld mit einem Abbuchungsauftrag.
Der Unterschied: Den Abbuchungsauftrag erteilt der Kunde nicht Ihnen, sondern seiner eigenen Bank. Dazu füllt er einen Auftrag aus, lässt ihn von seiner Bank bestätigen und leitet ihn an Sie weiter. Sie als Abbucher müssen mit Ihrer eigenen Bank eine Inkasso-Vereinbarung treffen. Ihr Vorteil dabei: Der Kunde kann bei dieser Form des Lastschrift-Verfahrens seine Zahlungen nicht ohne Weiteres wieder rückgängig machen.

So überzeugen Sie skeptische Kunden vom Lastschrift-Verfahren

Nicht jeder Kunde wird bereit sein, Ihnen eine Einzugsermächtigung zu erteilen oder seiner Bank einen Abbuchungsauftrag zu stellen. Immerhin hat er dann nicht mehr die volle Kontrolle über sein Konto. Argumentieren Sie, dass ihm so lästige Abrechnungsarbeit erspart bleibt. Versüßen können Sie ihm das Lastschrift-Verfahren zudem mit einem kleinen Geschenk oder Rabatt sowie dem Hinweis, dass der Kunde sich Skonto-Abzüge sichert.

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