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Ausgehende Geschäftspost wird immer unterschrieben − allerdings nicht immer von demjenigen, der den Brief veranlasst. In manchen Fällen unterschreiben...

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Stadtverwaltung trennt sich vom Behördendeutsch

 

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Die Stadt Bochum lässt schwer verständliche Behördenbriefe in eine bürgerfreundliche Sprache übersetzen. Dazu hat sie den Germanistikprofessor Hans-Rüdiger Fluck von der Ruhr-Universität engagiert. Fluck und sein Team nehmen sich in Beamtendeutsch abgefasste Schreiben vor, die in der Regel aus einer Anhäufung von Hauptwörtern bestehen.

· Ein Beispiel für solches Behördenchinesisch: "Auf Beschluss des Ordnungsamtes wird gegen Herrn Müller wegen wiederholten gesetzwidrigen Verstoßes gegen das Verbot der nächtlichen Ruhestörung die Verhängung eines Bußgeldes festgelegt". Fluck würde den Satz verständlicher formulieren: "Das Ordnungsamt hat beschlossen, gegen Herrn Müller ein Bußgeld zu verhängen, weil er mehrfach gegen das Verbot der nächtlichen Ruhestörung verstoßen hat.

· Auch den wenig bürgernahen Ton in Behördenschreiben möchte Fluck ändern. Ein Brief, der wie folgt beginnt: "Sollten Sie dieses Schreiben unbeachtet lassen, bin ich verpflichtet ..." würde dann schlicht lauten: "Lassen Sie dieses Schreiben bitte nicht unbeachtet".

Hans-Rüdiger Fluck, Germanistisches Seminar, Ruhr-Universität Bochum, Tel. 0234-700-1

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