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Diese notwendigen Angaben auf Rechnungen sollten Sie kennen

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Von Astrid Engel,

Für Rechnungen mit einem Bruttobetrag von mehr als 150 Euro gelten umfassende Vorschriften. Erhalten Sie so eine Rechnung, sollten Sie unbedingt sofort prüfen, ob sie alle notwendigen Angaben enthält, vollständig und fehlerfrei ist. Warum ist das so wichtig?

Für Rechnungen mit einem Bruttobetrag von mehr als 150 Euro gelten umfassende Vorschriften. Erhalten Sie so eine Rechnung, sollten Sie unbedingt sofort prüfen, ob sie alle notwendigen Angaben enthält, vollständig und fehlerfrei ist. Warum ist das so wichtig?

Wenn das Finanzamt eine Betriebsprüfung durchführt,  achten die Prüfer ganz besonders darauf, ob alle Rechnungen formell in Ordnung sind. Würde also bei einer späteren Betriebsprüfung festgestellt, dass auf Ihren Eingangs-Rechnungen gesetzlich geforderte Angaben fehlen, streicht Ihnen der Fiskus nachträglich den Vorsteuerabzug.

Dafür reicht dem Betriebsprüfer bereits ein kleiner Fehler aus. Schützen Sie sich davor, indem Sie jede Eingangsrechnung kontrollieren, bevor Sie sie bezahlen.


Welche Angaben auf Rechnungen fordert der Fiskus?

Eine Rechnung muss alle in § 14 Abs. 4 UStG aufgeführten Angaben enthalten. Für Kleinbetragsrechnungen (bis 150 Euro brutto) gelten Sonderregelungen. Im Einzelnen sind diese Angaben auf Rechnungen verlangt:

1. Name und Anschrift des Leistenden (des Unternehmers, der die Leistung ausführt)

Das leistende Unternehmen muss eindeutig zu identifizieren sein. Akzeptieren Sie keine Angabe wie "Wolff, Hamburg". Achten Sie auf die vollständige Anschrift.

2. Entweder die Steuernummer oder die Umsatzsteuer- Identifikationsnummer (USt-IdNr.) des leistenden Unternehmers

3. Name und die Anschrift des Leistungsempfängers (Ihr Unternehmen)

Auch Ihre Adresse muss vollständig angegeben sein.

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4. Ausstellungsdatum der Rechnung

5. Einmalige Rechnungsnummer

6. Zeitpunkt der Lieferung oder Leistung (Monatsangabe ist ausreichend)

7. Menge und Art der Lieferung oder Umfang und Art der Leistung

8. Netto-Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung

Enthält die Rechnung Positionen zu 19 % und zu 7 % Umsatzsteuer, müssen die Netto-Beträge getrennt aufgeführt sein.

9. Umsatzsteuersatz, der auf das Netto-Entgelt entfällt
 
10. Umsatzsteuer-Betrag, der auf das Netto-Entgelt entfällt


Achtung: Ist der Aussteller der Rechnung Kleinunternehmer, darf er keine Umsatzsteuer ausweisen. Dann entfallen die Punkte 9 und 10 und Sie dürfen aus dieser Rechnung keinen Vorsteuerabzug geltend machen.


Was, wenn gesetzlich geforderte Angaben auf Rechnungen fehlen?

Fehlen Angaben auf einer Rechnung, fordern Sie eine Berichtigung. Zahlen Sie nur den Nettobetrag, bis Sie die ordnungsgemäße Rechnung haben. So haben Sie ein Druckmittel in der Hand und können sicher sein, das Sie die korrekte Rechnung auch tatsächlich bekommen.

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