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Einwurf-Einschreiben beweist den Zugang Ihres Schreibens nicht

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Von Astrid Engel,

Sie wollen fristgerecht reklamieren oder eine Kündigung aussprechen? Wenn beweisbar sein muss, wann und ob Ihr Schreiben dem Empfänger zugestellt wurde, ist ein Einwurf-Einschreiben nicht die geeignete Zustellmethode. Denn beweisen können Sie den Zugang eines Einwurf-Einschreiben nicht (25.11.2005, AZ: 11 WF 1013/04). Sie erlangen durch diesen Postweg also keine Rechtssicherheit.

Sie wollen fristgerecht reklamieren oder eine Kündigung aussprechen? Wenn beweisbar sein muss, wann und ob Ihr Schreiben dem Empfänger zugestellt wurde, ist ein Einwurf-Einschreiben nicht die geeignete Zustellmethode. Denn beweisen können Sie den Zugang eines Einwurf-Einschreiben nicht (25.11.2005, AZ: 11 WF 1013/04). Sie erlangen durch diesen Postweg also keine Rechtssicherheit.

Einwurf-Einschreiben wird lediglich besonders sicher transportiert

Der einzige wirkliche Vorteil, den Ihnen ein Einwurf-Einschreiben bietet: Die Post wird Ihren Brief sorgfältiger als andere Sendungen transportieren, da der Briefträger den Einwurf in den Briefkasten des Empfängers dokumentieren muss. Ist Ihnen das eine Gebühr von derzeit 1,60 € wert, entscheiden Sie sich weiterhin für diesen Weg.
Für rechtlich bedeutsame Briefe ist ein "normales" Einschreiben für 2,05 € sicherer. Es wird nur dem Empfänger, seinem Ehepartner, einem Bevollmächtigten oder anderen Empfangsberechtigten übergeben, der den Empfang quittiert. In der Form "mit Rückschein" (+ 1,80 €) erhalten Sie diese Bestätigung des Zugangs für Ihre Unterlagen und können sie jederzeit vorweisen.

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Weder Einschreiben noch Einwurf-Einschreiben eignen sich für wirklich kritische Post

Allerdings ergibt sich auch beim Einschreiben ein Problem: Trifft der Postbote den Empfänger nicht an, bekommt der nämlich eine Aufforderung, das Schreiben abzuholen. Reagiert er darauf einfach nicht, erhalten Sie Ihr Einschreiben nach 7 Tagen Aufbewahrungszeit zurück - und haben die Frist dann womöglich verpasst. Deshalb sollten Sie sich für ein "normales" Einschreiben nur entscheiden, wenn Sie sich sicher sind, dass der Empfänger Ihre Sendung entgegennehmen will (Zeugnisse, Urkunden) oder zumindest nicht deshalb verweigern wird, weil er schon Ärger mit Ihnen wittert.
In wirklich kritischen Fällen können Sie einen beweiskräftigen und sicheren Zugang Ihres Schreibens somit nur erreichen, wenn Sie es persönlich bzw. per Boten zustellen und der Empfänger bzw. ein Bevollmächtigter Ihnen den Empfang auf einer Kopie des Schreibens bestätigt (dann kann der Empfänger auch nicht behaupten, Sie hätten ihm einen ganz anderen Brief geschickt).

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