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In einer Arbeitswelt, die sich im Zuge von Globalisierung und Technologisierung nicht nur stetig wandelt, sondern auch immer schneller wird, rückt das...

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Geld verdienen heißt nicht, es zu bekommen - wie Sie Ihre Bezahlung sichern

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Von Astrid Engel,

Einen bedeutenden Teil Ihrer Arbeitskraft müssen Sie darauf verwenden, Ihre Kunden zum Zahlen zu bewegen. Tun Sie das nicht - ob aus Nachlässigkeit, ob aus der Angst heraus, aufdringlich zu wirken -, müssen Sie mit hohen Zahlungsausfällen rechnen. Ihre Arbeit hört nicht mit der vollständigen Leistungserbringung auf, sondern dauert an, bis Sie das Geld hierfür eingenommen haben.

Bezahlung sichern im Versandgeschäft: Vorauskasse ist üblich

Im Online- und Versand-Handel haben sich bei kleineren Unternehmen Vorauskasse bzw. Nachnahme durchgesetzt: Kunden zahlen, bevor sie Ware erhalten. Denn sie akzeptieren, dass ein kleines Unternehmen anders als die großen Versandhäuser nicht die Finanzkraft hat, für oftmals unbekannte Kunden in Vorleistung zu gehen.

Bezahlung sichern im Handel: Ware gegen Geld

Im stationären Einzelhandel ist der Einkauf auf Rechnung die große Ausnahme. Ihr Kunde muss Ihre Ware in aller Regel sofort bei Erhalt bezahlen. Bestellen Sie Ware oder gar Sonderanfertigungen für ihn, sollten Sie eine Anzahlung verlangen und so die Abholung und vollständige Bezahlung sichern.
Probleme mit Zahlungseingängen gibt es, wenn Sie EC-Karten akzeptieren (Kreditkarten-Verfahren sind den meisten Kleinunternehmen zu teuer) und die dazugehörigen Konten nicht gedeckt sind. Verzichten Sie dennoch nicht darauf, denn es bringt Ihnen zusätzlichen Umsatz. Das gilt vom kleinen Kiosk bis zur exklusiven Modeboutique. Viele Kunden haben heutzutage nämlich nicht mehr so viel Bargeld in der Tasche und suchen bevorzugt solche Verkaufsstellen auf, bei denen sie unbar zahlen können.

Am sichersten ist das Verfahren "Electronic Cash mit PIN", bei dem Ihr Kunde seine Geheimnummer (PIN) eintippt. Dann prüft Ihr Terminal online, ob sein Konto gedeckt ist. Erfolgt die Freigabe, ist die Zahlung garantiert. Diese Garantie kostet eine Gebühr von üblicherweise 0,3 % des Umsatzes, mindestens 8 Cent. Für Gerätemiete und Grundgebühr rechnen Sie mit ca. 28 Euro/Monat. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrer Sparkasse oder Bank.

Bezahlung sichern bei Dienstleistungen und im Handwerk

Bei Dienstleistungen und im Handwerk ist die Lage am schwierigsten. Es ist üblich, erst zu leisten und dann eine Rechnung zu stellen. Trotzdem gibt es auch Dienstleister, die Vorauskasse verlangen (zum Beispiel Reinigungen) oder direkt nach Ausführung kassieren (zum Beispiel Umzugsunternehmen und Handwerker, die kleinere Leistungen ausführen) und so die Bezahlung sichern. Testen Sie, ob Ihre Kunden das auch akzeptieren.
Ist das nicht der Fall, versuchen Sie, Anzahlungen oder Abschlagzahlungen zu erhalten. So erfahren Sie dann auch, ob Ihr Kunde überhaupt zahlungswillig und -fähig ist, bevor Sie vollständig geleistet haben. Ist auch das nicht durchsetzbar, müssen Sie komplett in Vorleistung gehen und danach Ihre Rechnung stellen.

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Selbst wenn Sie vorab die Bonität eines Kunden geprüft haben oder er zumindest einen guten Eindruck auf Sie gemacht hat, passiert es leider nur zu oft, dass er den Zahlungseingang verzögert, weniger oder gar nicht zahlt. Ihr Risiko verringern Sie mit den folgenden Maßnahmen: Bitten Sie Ihren Kunden bei Auftragserteilung um eine Einzugsermächtigung. Es reicht aus, wenn er Ihnen seine Kontoverbindung mündlich nennt, Sie brauchen seine Unterschrift nicht. Über Ihre Bank veranlassen Sie dann bei Fälligkeit Ihrer Rechnung den Einzug des Betrags. Ist das Konto des Kunden nicht gedeckt, haben Sie dann zwar nichts gewonnen. Sie ersparen sich mit Einzugsermächtigungen aber die Sorgen in all jenen Fällen, in denen Kunden das Zahlen einfach nur "vergessen".
Erklären Sie es Ihren Kunden so: "Eine Einzugsermächtigung ist für Sie das bequemste Zahlungsverfahren: Sie brauchen keine Überweisungsträger auszufüllen, keine Zahlungstermine zu überwachen, sparen sich den Weg zur Bank und vermeiden die Entstehung von Mahngebühren und Verzugszinsen. Gleichzeitig ist das Verfahren für Sie völlig sicher: Sie können jede Abbuchung von Ihrem Konto binnen 6 Wochen ohne Weiteres rückgängig machen."

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