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Kunde hat Rechnung nicht bezahlt: So bringen Sie ihn dazu, endlich doch noch zu zahlen

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Von Astrid Engel,

Sein gutes Geld nicht zu bekommen - das kann für jeden Handwerker, Freiberufler und Kleingewerbetreibende zu einer regelrechten Existenzbedrohung werden. Vor allem ist das dann der Fall, wenn Ihr Liquiditätspolster(noch) nicht so groÿ ist, Sie als Unternehmer aber bereits hohe Vorleistungen, z. B. für Material, Löhne und die Umsatzsteuer erbracht haben und zur Bezahlung von Lieferanten Ihren Kontokorrentkredit bis an die Grenze ausschöpfen mussten. Lesen Sie hier, wie Sie jetzt selbst hart gesottene Schuldner dazu bringen, endlich zu zahlen.Glücklicherweise kommen Sie jetzt leichter und vor allem schneller an Ihr Geld. Ihr wichtigstes Druckmittel: Sie dürfen Verzugszinsen fordern, wenn ein Kunde mit seiner Zahlung in Verzug gerät. Ihr Kunde gerät ohne weiteres in Verzug,

Sein gutes Geld nicht zu bekommen - das kann für jeden Handwerker, Freiberufler und Kleingewerbetreibende zu einer regelrechten Existenzbedrohung werden. Vor allem ist das dann der Fall, wenn Ihr Liquiditätspolster(noch) nicht so groÿ ist, Sie als Unternehmer aber bereits hohe Vorleistungen, z. B. für Material, Löhne und die Umsatzsteuer erbracht haben und zur Bezahlung von Lieferanten Ihren Kontokorrentkredit bis an die Grenze ausschöpfen mussten. Lesen Sie hier, wie Sie jetzt selbst hart gesottene Schuldner dazu bringen, endlich zu zahlen.
Glücklicherweise kommen Sie jetzt leichter und vor allem schneller an Ihr Geld. Ihr wichtigstes Druckmittel: Sie dürfen Verzugszinsen fordern, wenn ein Kunde mit seiner Zahlung in Verzug gerät. Ihr Kunde gerät ohne weiteres in Verzug,

  • wenn Sie die fällige Zahlung anmahnen oder
  • automatisch spätestens nach 30 Tagen.

Der günstigste Weg für Sie: Legen Sie bereits in Ihrer Rechnung ein Datum fest, bis zu dem die Rechnung bezahlt sein soll. Wichtig: Weisen Sie gleichzeitig darauf hin, dass er ab dem Tag darauf im Zahlungsverzug ist. Das gilt dann bereits als Mahnung. Hat er bis zum Ende der Frist Ihre Rechnung nicht bezahlt, dürfen Sie Verzugszinsen verlangen.
Schreiben Sie also z. B. in Ihre Rechnung: "Zahlbar bis zum 22.10. Sollte der Rechnungsbetrag bis zu diesem Termin nicht auf unserem Konto eingegangen sein, sind Sie im Zahlungsverzug. Wir sind dann berechtigt, von Ihnen Verzugszinsen zu verlangen."" Dann ist der Kunde ab 23.10. in Verzug.

Nach 30 Tagen ist Ihre Rechnung nicht bezahlt: Automatischer Verzug

Haben Sie zunächst keinen datumsmäßigen Zahlungstermin genannt, kommt Ihr Schuldner - wenn es sich um ein Unternehmen handelt - automatisch in Verzug, also auch ganz ohne Mahnung. Und zwar spätestens nach 30 Tagen. Dauert Ihnen das zu lange, müssen Sie nach wie vor mahnen und dabei einen Zahlungstermin bestimmen.

Achtung Ausnahme! Wenn ein Verbraucher eine Rechnung nicht bezahlt :

Wenn Ihr Kunde kein Unternehmen, sondern Verbraucher ist, gilt die 30-Tage-Regelung nur dann, wenn Sie in Ihrer Rechnung ausdrücklich darauf hinweisen. Formulieren Sie am besten so: "Für die Bezahlung dieser Rechnung gilt die gesetzliche Frist von 30 Tagen (§ 286 Abs. 3 BGB). Danach befinden Sie sich automatisch in Verzug, und wir sind berechtigt, Verzugszinsen zu fordern."

Was tun bei Verzug?

Hat Ihr Schuldner noch immer seine Rechnung nicht bezahlt, können Sie mit der Androhung von Verzugszinsen schärferes Geschütz auffahren. Oft reicht das schon, um das Geld schnell zu bekommen.
Bei ganz abgebrühten Schuldnern berechnen Sie die Verzugszinsen mit folgenden Zinssätzen:
Aktueller Basiszinssatz (seit 1. Januar 2008: 3,32 %)
plus 5 % p. a. bei Verbrauchern = 8,32 % p. a. bzw.
plus 8 % p. a. bei Unternehmern = 11,32 % p. a.
Beachten Sie, dass Sie auf den Tag genau rechnen müssen.
Rechen-Beispiel bei einem Verzug von 150 Tagen eines Kunden, der Unternehmer ist. Die Forderungssumme beträgt 1000 Euro:
1. Schritt
Verzugszinsen pro Jahr: 1000 Euro x 11,32 % = 113,20 Euro
2. Schritt
Verzugszinsen für Verzugszeitraum: 113,20 Euro x 150 Verzugstage: 360 Jahrestage = 47,17 Euro

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