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Lastschriftverfahren: So kommen Sie schnell an Ihr Geld und schützen sich vor Betrügern

 

Von Astrid Engel,

Am sichersten bekommen Sie Ihr Geld von Kunden, wenn Sie es sich sofort bar zahlen lassen. Doch gerade wenn es um größere Summen geht, laufen Zahlungen meistens per Überweisung auf Rechnung. Die Gefahr dabei: Der Kunde lässt sich viel Zeit, bis er endlich seine Schulden begleicht. Vor allem bei wiederkehrenden Zahlungen kann es schnell passieren, dass ein Kunde die Zahlung einfach vergisst. Das Risiko können Sie vermeiden.

Am sichersten bekommen Sie Ihr Geld von <link glossar begriff _blank>Kunden, wenn Sie es sich sofort bar zahlen lassen. Doch gerade wenn es um größere Summen geht, laufen Zahlungen meistens per Überweisung auf Rechnung. Die Gefahr dabei: Der Kunde lässt sich viel Zeit, bis er endlich seine Schulden begleicht. Vor allem bei wiederkehrenden Zahlungen kann es schnell passieren, dass ein Kunde die Zahlung einfach vergisst. Das Risiko können Sie vermeiden.

Garantiert schnell erhalten Sie Ihr Geld, wenn Sie es per Lastschriftverfahren von seinem Konto einziehen. Das Lastschriftverfahren funktioniert entgegengesetzt zu einer Überweisung. Sie beauftragen die <link glossar begriff _blank>Bank, Geld vom Konto des <link glossar begriff _blank>Kunden abzubuchen. Das Lastschriftverfahren gibt es in zwei unterschiedlichen Varianten.

Lastschriftverfahren Variante 1:    Einzugsermächtigung des <link glossar begriff _blank>Kunden für Sie  

Mit einer Einzugsermächtigung erlaubt Ihnen der Kunde, Geld von seinem Konto abzubuchen. Die Einzugsermächtigung des <link glossar begriff _blank>Kunden reichen Sie an Ihre <link glossar begriff _blank>Bank weiter und teilen ihr jeweils mit, welche Beträge vom Konto des <link glossar begriff _blank>Kunden eingezogen werden sollen. Bevor Sie dieses Verfahren nutzen können, müssen Sie eine Inkasso-Vereinbarung mit Ihrer Hausbank schließen.

Nachteil einer Einzugsermächtigung: Selbst wenn das Geld beim <link glossar begriff _blank>Kunden abgebucht und Ihrem Konto gutgeschrieben wurde, kann der Kunde die Zahlung noch rückgängig machen. Dafür hat er nach § 7 Abs. 3 AGB der Banken 6 Wochen nach Rechnungsabschluss Zeit. Betrüger missbrauchen diese Möglichkeit.

Eine verbreitete Variante: Ein Kunde kauft für hohe Summen ein und zahlt im Lastschriftverfahren. Später widerspricht er der Abbuchung und löst sein Girokonto auf. Dem sind Sie schutzlos ausgeliefert. Selbst wenn ein Missbrauch des Lastschriftverfahrens offensichtlich ist, muss die <link glossar begriff _blank>Bank den Widerruf ausführen und das Geld zurückbuchen (Oberlandesgericht Düsseldorf, 20.6.2007, Aktenzeichen: I – 16 U 129/06).

Lastschriftverfahren Variante 2:    Abbuchungsauftrag des <link glossar begriff _blank>Kunden an seine <link glossar begriff _blank>Bank

Sicherer als per Lastschrifteinzug mit Einzugsermächtigung erhalten Sie Ihr Geld mit einem Abbuchungsauftrag.
Der Unterschied: Den Abbuchungsauftrag erteilt der Kunde nicht Ihnen, sondern seiner eigenen <link glossar begriff _blank>Bank. Dazu füllt er einen Auftrag aus, lässt ihn von seiner <link glossar begriff _blank>Bank bestätigen und leitet ihn an Sie weiter. Sie als Abbucher müssen mit Ihrer eigenen <link glossar begriff _blank>Bank eine Inkasso-Vereinbarung treffen. Vorteil für Sie: Der Kunde kann bei dieser Form des Lastschriftverfahrens Zahlungen nicht ohne Weiteres wieder rückgängig machen.

So überzeugen Sie skeptische <link glossar begriff _blank>Kunden vom Lastschriftverfahren

Nicht jeder Kunde wird bereit sein, Ihnen eine Einzugsermächtigung zu erteilen oder seiner <link glossar begriff _blank>Bank einen Abbuchungsauftrag zu stellen. Immerhin hat er dann nicht mehr die volle Kontrolle über sein Konto. Argumentieren Sie, dass ihm so lästige Abrechnungsarbeit erspart bleibt. Versüßen können Sie ihm das Lastschriftverfahren zudem mit einem kleinen Geschenk oder Rabatt sowie dem Hinweis, dass der Kunde sich Skonto-Abzüge sichert.
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