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In einer Arbeitswelt, die sich im Zuge von Globalisierung und Technologisierung nicht nur stetig wandelt, sondern auch immer schneller wird, rückt das...

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Und es wackelt immer noch ...

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Liebe Leserin, lieber Leser,

sie ist jetzt drei Jahre alt und wie alle Dreijährigen kostet sie einen jede Menge Nerven, wenn man sich nicht ausreichend mit ihr beschäftigt. Und wie bei fast allen Dreijährigen, die mir so bisher begegnet sind: Man muss sie wirklich kennen, um sie zu mögen. Die Rede ist nicht von einem kleinen Menschenkind aus Fleisch und Blut, sondern von einem von Menschen geschaffenen Konstrukt aus Buchstaben und Regeln. Ich meine die am 1. August 2007 endgültig in Kraft getretene Rechtschreibreform.

Ich habe immer noch gefühlt „Sand zwischen den Zähnen“, wenn ich dieses Wort in den Mund nehme. Ja, wir Sekretärinnen haben uns in unser Schicksal gefügt und viele der Regeln – so unsinnig sie auch immer noch erscheinen – sind uns dann doch irgendwie in Fleisch und Blut übergegangen. Der Mensch ist halt anpassungs- und lernfähig – auch unter schwierigen Bedingungen.

 

Sie merken schon: Ich mag die neue Rechtschreibung nicht! So, jetzt ist es raus. Und damit genug geschimpft und gejammert. Den Fakt ist: Sie ist da und sie will und muss – gerade von uns Sekretärinnen – beachtet werden.

„Nein, ich lasse mir mein ß nicht wegnehmen! Das gehört einfach zur deutschen Sprache“ ist so ein netter Versuch meiner Friseurin, der Rechtschreibreform zu trotzen. Und so hält sich der kleine, knubbelige Buchstabe hartnäckig in ihrem Informationsmaterial auch überall da, wo er dem ss längst hätte weichen müssen. Aber mal ehrlich: Wir Sekretärinnen können so was denken, umsetzen können wir so etwas nicht. Und zwar unter keinen Umständen.

Denn ob es uns nun passt oder nicht, die Rechtschreibreform ist für uns genauso bindend wie die DIN 5008. Ein Automechaniker kann auch nicht sagen, dass er die ISO doof findet und das Bauteil so anbringt, wie er es aus seiner langjährigen Erfahrung für besser hält. Die Folgen wären nicht absehbar und könnten Leben gefährden.

So weit geht es bei der Nichtbeachtung der Rechtschreibreform zwar nicht, aber dem Ruf des eigenen Unternehmens kann man mit ein paar unbedachten oder – schlimmer noch – unwissenden Tippern ebenso schaden.

Daher mein Tipp: Behandeln Sie jeden Brief, jede E-Mail und jede Notiz, die Ihr Sekretariat verlässt, wie einen kleinen Rolls Royce. Denn erst wenn er perfekt ist, darf er zum Empfänger. Das gehört bei dieser Automarke einfach zum Understatement – und drunter sollten Sie es auch nicht tun!

Hört sich gut an und sicherlich wird jetzt die eine oder andere zustimmend nicken, nur: Wer von uns hätte bitte schön die Zeit, in jedem Zweifelsfall – und davon gibt es einfach jede Menge – mal kurz den Duden oder den Wahrig aus dem Regal zu stemmen und zu suchen?

Sarah Kammberg
Chefredakteurin

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