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Wann Sie in Ihrem Geschäftsbrief Abkürzungen verwenden können

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Von Astrid Engel,

So kurz wie möglich, so lang wie nötig: So lautet eine goldene Regel für den Geschäftsbrief. Abkürzungen sind davon ausdrücklich ausgenommen. Diese stehlen mehr Zeit, als sie einbringen - denn oft bereiten sie dem Empfänger einer Nachricht Kopfzerbrechen und bescheren ihm eine lange Suche nach der Bedeutung des Kürzels. Allein der Duden (Wörterbuch der Abkürzungen) führt 40 000 allgemein gebräuchliche Kürzel auf - zu viele, um die Bedeutung jedes einzelnen zu kennen. Daher gilt für den Geschäftsbrief: Abkürzungen schaden Ihrem Stil, wenn Sie sie zu häufig benutzen.

Wenn Sie im Geschäftsbrief Abkürzungen verwenden, muss Ihr Empfänger sie verstehen


Verwenden Sie im Geschäftsbrief Abkürzungen nur dann, wenn Sie ganz sicher sind, dass Ihr Empfänger diese auch versteht. Vor allem ausländische Kürzel - etwa "asap" = "as soon as possible" sind für viele Adressaten böhmische Dörfer. Generell sollten Sie Abkürzungen nur im firmeninternen Schriftverkehr oder in Listen und Tabellen verwenden. Ein Text mit Kürzeln bewegt sich nicht nur nahe der Unhöflichkeitsgrenze, sondern birgt auch die Gefahr von Missverständnissen. Auch im Deutschen sollten Sie Abkürzungen - wenn immer möglich - vermeiden. Statt "z.B." können Sie "beispielsweise" oder "etwa" einsetzen; "usw." sollten Sie nicht inflationär verwenden und lieber ausschreiben.

Vermeiden Sie im Geschäftsbrief Abkürzungen, die einfach unhöflich sind


Vornamen mit einem Buchstaben abkürzen, ist eine Unsitte. Schreiben Sie die Namen aus. Benutzen Sie auch keine Kurzformen von Verbänden, Organisationen, Kongress- und Veranstaltungstiteln. So vermeiden Sie Missverständnisse. Das häufig missbrauchte "MfG" sowie die vielfach in E-Mails verwendeten "lg" = "liebe Grüße" sind ebenfalls in jeder Korrespondenz tabu. Stattdessen sollte Ihr Brief - und auch Ihre Mail - mit ausgeschriebenen freundlichen Grüßen enden. Ein solcher Schluss ist herzlich - und nicht bloß eine Floskel. Auf das berüchtigte "u.A.w.g." sollten Sie ebenso verzichten. Besser schreiben Sie in Ihrer Einladung: "Bitte geben Sie uns bis zum ... Bescheid, ob Sie dabei sein werden."

Auch im Geschäftsbrief: Abkürzungen, die Sie benutzen dürfen


Auf Abkürzungen, die jeder versteht, dürfen Sie zurückgreifen. Ein gebräuchliches Kürzel ist "usw.": Niemand würde "und so weiter" schreiben. Das gleiche gilt für "d. h." statt "das heißt". Auch beim Länderkürzel "USA" weiß jeder, was gemeint ist. Alternativ können Sie aber auch "Vereinigte Staaten" schreiben. Das kurze "PS" für "Post Scriptum" ist ebenfalls erlaubt - als wirkungsvoller Hinweis, um die lesende Person auf etwas aufmerksam zu machen. Missverständliche Abkürzungen wie "o.a.", "s.o." oder "u. U." sind in der geschäftlichen Korrespondenz allerdings fehl am Platz. Statt "z. H." schreiben Sie einfach den Namen des Empfängers.

So entschlüsseln Sie einen Geschäftsbrief: Abkürzungen verstehen


Was tun Sie, wenn in einem Brief Kurzformen enthalten sind, die Sie nicht kennen? Schlagen Sie im Duden - siehe oben - nach! Eine noch bequemere Entschlüsselung bietet Ihnen eine Website im Internet: www.abkuerzungen.de: einfach das Kürzel eingeben, und Ihnen wird sofort die ausgeschriebene Entsprechung geliefert - bei fremdsprachlichen Abkürzungen sogar mit deutscher Übersetzung. Die Seite kennt selbst die Bedeutung von "Aküfi": "Abkürzungsfimmel"!

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