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Ausgehende Geschäftspost wird immer unterschrieben − allerdings nicht immer von demjenigen, der den Brief veranlasst. In manchen Fällen unterschreiben...

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Zahlung beschleunigen: Was in Ihrer Rechnung nicht fehlen darf

 

Von Astrid Engel,

Oft kommt es vor, dass Sie eine Rechnung an Ihren Kunden schicken, aber keinen unmittelbaren Einfluss darauf haben, wann er sie bezahlt. Sie können keine Barzahlung kassieren, haben auch keine Vorauskasse verlangt und sich keine Einzugsermächtigung geben lassen (denken Sie über all diese Maßnahmen einmal nach, damit Mahnungen gar nicht erst nötig werden). Womit können Sie dann die Zahlung beschleunigen?Schon beim Vertragsabschluss können Sie die spätere Zahlung beschleunigenAchten Sie darauf, in Angeboten und Verträgen eine klare Vereinbarung über die Fälligkeit Ihrer Forderung zu treffen. Formulieren Sie zum Beispiel so:Der Betrag wird nach vollständiger Lieferung (Leistung) in Rechnung gestellt und sofort (oder: "innerhalb von 7 Tagen" oder: "innerhalb von 7 Tagen mit 3 % Skonto oder innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug") zur Zahlung fällig.

Oft kommt es vor, dass Sie eine Rechnung an Ihren Kunden schicken, aber keinen unmittelbaren Einfluss darauf haben, wann er sie bezahlt. Sie können keine Barzahlung kassieren, haben auch keine Vorauskasse verlangt und sich keine Einzugsermächtigung geben lassen (denken Sie über all diese Maßnahmen einmal nach, damit Mahnungen gar nicht erst nötig werden). Womit können Sie dann die Zahlung beschleunigen?
Schon beim Vertragsabschluss können Sie die spätere Zahlung beschleunigen
Achten Sie darauf, in Angeboten und Verträgen eine klare Vereinbarung über die Fälligkeit Ihrer Forderung zu treffen. Formulieren Sie zum Beispiel so:
Der Betrag wird nach vollständiger Lieferung (Leistung) in Rechnung gestellt und sofort (oder: "innerhalb von 7 Tagen" oder: "innerhalb von 7 Tagen mit 3 % Skonto oder innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug") zur Zahlung fällig.

Mit einer rechtlich korrekten Formulierung die Zahlung beschleunigen

Wenn Sie vertragsgemäß und korrekt geliefert oder geleistet haben, schieben Sie die Abrechnung nicht vor sich her. Spätestens nach 2 Tagen sollte Ihre Rechnung beim Kunden eingehen. Sonst denkt er noch, Sie haben es auch mit dem Geldeingang nicht eilig. Schreiben Sie in die Rechnung nochmals die Fälligkeit. Haben Sie nicht "zahlbar sofort" vereinbart, sollten Sie den konkreten Zahlungstermin ausrechnen und vorgeben ("zahlbar bis zum 16.12.200.."). Das wirkt verbindlicher als eine Zahlungsfrist ("zahlbar innerhalb von 7 Tagen") und kann vor allem die Zahlung beschleunigen.

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Lässt der Kunde den Fälligkeitstag nämlich ohne Zahlung verstreichen, gerät er in Verzug. Sie können dann rechtliche Schritte einleiten und Verzugszinsen fordern. Haben Sie jedoch keinen Zahlungstermin angegeben, geht das erst,

  • wenn er eine Mahnung von Ihnen erhalten hat (eine "Zahlungserinnerung" ist noch keine Mahnung!),
  • wenn er die Zahlung endgültig und unmissverständlich verweigert oder
  • nach Fälligkeit und Zugang Ihrer Rechnung 30 Tage vergangen sind (§ 286 BGB).

Aber Vorsicht: Ist Ihr Schuldner ein privater Verbraucher, greift der "automatische" Verzug ohne Mahnung nach 30 Tagen nur, wenn Sie ihn in der Rechnung über diese Rechtsfolge informiert haben! Vergessen Sie also in Rechnung an Privatleute einen solchen Hinweis nicht.

Mit dem Zahlungstermin in jeder Rechnung die Zahlung beschleunigen


Formulierungsbeispiele:

  • Der Rechnungsbetrag ist sofort zur Zahlung fällig. 
  • Der Rechnungsbetrag ist bis zum 16.12.200... zur Zahlung fällig. 
  • Der Rechnungsbetrag ist mit 3 % Skonto fällig bis zum 16.12.200...
  • Ohne Abzug bis zum 30.12.200...


Fügen Sie diesen Satz hinzu, wenn der Kunde ein Verbraucher ist:
Bei Nichtzahlung geraten Sie auch ohne Mahnung spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung in Verzug.

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