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Ausgehende Geschäftspost wird immer unterschrieben − allerdings nicht immer von demjenigen, der den Brief veranlasst. In manchen Fällen unterschreiben...

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Die richtige Anschrift nach DIN 5008

 

Von Karin Intveen,

Auch wenn oder gerade weil die letzte Änderung der DIN 5008 nun schon eine Weile zurückliegt, gibt es in den Redaktionssprechstunden immer wieder Rückfragen zum richtigen Aufbau des Anschriftenfeldes. Scheinbar haben einige Unternehmen mitbekommen, dass die Post und die DIN unter einer Decke stecken und bei Missachtung der DIN-Regeln ein Brief auch mal etwas länger dauern kann.

Das sind die aktuellen DIN 5008-Regeln

Das Anschriftenfeld wurde neu aufgeteilt. Sie können nun im Anschriftenfeld neun Zeilen plus die Zeile für die Rücksendeangabe nutzen.
Das Anschriftenfeld gliedert sich im Prinzip in diese drei Bereiche:

  • Feld für die Rücksendeangaben
  • Zusatz- und Vermerkzone
  • Anschriftenzone

Für die Zusätze und Vermerke zu Vorausverfügungen wie „Nicht nachsenden!“, Produktbezeichnungen wie „Einschreiben“ und elektronische Frankiervermerke stehen Ihnen drei Zeilen zur Verfügung.
In der Anschriftenzone stehen Ihnen also sechs Zeilen zur Verfügung, plus drei Zeilen für Zusatz- und Versendungsvermerke plus der allerersten Zeile für die Rücksendeangaben – Ihre Absenderadresse.
Die einzelnen Bestandteile der Anschrift enthalten keine Leerzeilen. Beschriften Sie die Zusatz- und Vermerkzone ohne Leerzeile zwischen Vermerk- und Anschriftenzone. Die Rücksendeangabe und die Vermerkzone dürfen zu einer Zone „verschmelzen“. Wenn Sie das tun, darf ebenfalls keine Leerzeile, siehe Beispiel oben, vor „Herrn“ stehen.
Und die Vermerke wie „Persönlich“ werden dann wie die Rücksendeangabe in 8-Punkt geschrieben. Durch die kleinere Schrift haben Sie dann 5 Zeilen für die Rücksendeangabe und Vermerke.
Außerdem: Sofern Sie mehr als drei Zeilen in der Zusatz- und Vermerkzone oder mehr als sechs Zeilen in der Anschriftenzone benötigen, ist es zulässig, den Platz der jeweils anderen Zone mit zu nutzen. Sollte dies nicht ausreichen, dürfen Sie die Schriftgröße reduzieren. Unterschreiten Sie dabei die Schriftgröße von 8 Punkt nicht. Bei Schriftgrößen, die kleiner als 10 Punkt sind, empfiehlt die DIN serifenlose Schriften wie Arial oder Helvetica.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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