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Ausgehende Geschäftspost wird immer unterschrieben − allerdings nicht immer von demjenigen, der den Brief veranlasst. In manchen Fällen unterschreiben...

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Nachruf: Diese peinlichen Fehler sollten Ihnen nicht passieren

 

Von Karin Intveen,

Ist jemand verstorben, werden häufig mehrere Nachrufe verfasst. Privatpersonen, Unternehmen, Verbände, Behörden oder Vereine gedenken der oder des Verstorbenen. Das ist normal, denn je bedeutender der Verstorbene in der Gesellschaft und für die Öffentlichkeit war, desto häufiger füllen die Nachrufe auf ihn auch schon mal mehrere Seiten.

Allerdings: Mal ist der Verstorbene in der einen Anzeige 68 Jahre alt geworden, in der anderen hingegen 69 Jahre. Mal ist er am 20. Oktober verstorben, mal am 18. Oktober. Stellen Sie unbedingt sicher – durch Rücksprache mit der Familie –, dass Sie die korrekten Angaben veröffentlichen.

Bevor Sie also Ihren Nachruf formulieren, sollten Sie sich unbedingt mit der Familie abstimmen. Besprechen Sie, 

  • ob ein Hinweis auf die Trauerfeier gewünscht wird,
  • ob Spenden statt Blumen gewünscht werden,
  • wann die Anzeige der Familie erscheint. Familien- und Unternehmensnachrufanzeigen sollten möglichst am selben Tag in der Tageszeitung erscheinen. Auf gar keinen Fall darf der Nachruf der Firma vor dem der Familie erscheinen.

Die wesentlichen Bestandteile eines Nachrufs

  1. der Vor- und Nachname des Verstorbenen
  2. die Titel des Verstorbenen
  3. die Funktion/Position des Mitarbeiters im Unternehmen
  4. die Dauer seiner Tätigkeit fu?rs Unternehmen
  5. Ehrungen und Auszeichnungen, beispielsweise „Trägerin des Bundesverdienstkreuzes“
  6. das Datum des Todes
  7. das Alter des Verstorbenen
  8. Findet eine vom Unternehmen durchgeführte Gedenkfeier statt, weisen Sie darauf hin.
  9. der Name Ihres Unternehmens (Beachten Sie: Ihr Firmenname sollte unbedingt kleiner und unauffälliger gesetzt sein als der Name des Verstorbenen)
  10. in wessen Namen der Nachruf geschaltet wird, beispielsweise: Die Geschäftsführung und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der xy GmbH

Beachten Sie: Hatte der Verstorbene mehrere Funktionen in verschiedenen Unternehmen und Institutionen, kann der Nachruf von mehreren Personen oder Institutionen unterzeichnet werden. Alle Funktionen, Titel und Bezeichnungen, die er in diesen Unternehmen hatte, werden im Nachruf aufgeführt.

Was Sie in einem Nachruf nicht schreiben sollten

Nachrufe sind ein dankbarer Fundort für Floskeln. Dabei wirken sie hier besonders schlimm. Gilt es doch, den Verstorbenen zu würdigen. Doch das gelingt nicht, wenn man sich hinter allgemeinen und allzu geläufigen Formulierungen verschanzt.So nicht: Jutta Meerschmidt wurde nach einem erfüllten Leben aus unserer Mitte genommen.

Tipp: Das klingt arg pathetisch.
Besser so: Jutta Meerschmidt hinterlässt eine große Lücke im Leben aller, die sie kannten.
So nicht: Wir verlieren unseren allseits geschätzten Vorsitzenden.

Tipp: Das klingt platt und abgegriffen.
Besser so: Mit Ingo Köhler verlieren wir einen Kollegen, den alle mochten und schätzten.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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