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So stellen Sie einen Gutschein formal korrekt aus

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Von Astrid Engel,

Aus einem Gutschein muss klar hervorgehen, wer sich wozu verpflichtet. Das sind die formalen Anforderungen an einen Gutschein:

Haben Sie es ab und zu mit Kunden zu tun, die Waren oder Leistungen aus Ihrem Angebot verschenken wollen? Dann bieten Sie hierfür Geschenkgutscheine an.

Das heißt: Sie stellen dem Kunden gegen sofortige Zahlung eines bestimmten Geldbetrags einen Gutschein aus, den er weiterverschenken kann:

Wertgutschein, Waren- oder Leistungsgutschein

Am häufigsten sind Wertgutscheine, die Sie über einen bestimmten Geldwert ausstellen, für den der Gutscheininhaber später bei Ihnen einkaufen kann.

Sie können mit einem Gutschein aber auch eine bestimmte Ware oder Dienstleistung versprechen, die der Gutscheininhaber später von Ihnen erhält.

Beispiel: Ein Buchhändler verkauft einem Kunden für 50 Euro einen Geschenk-Gutschein über diesen Betrag - dann darf sich der Gutscheininhaber Ware für 50 Euro bei ihm aussuchen - oder ein Jahresabonnement der Zeitschrift xy - dann hat der Gutscheininhaber das Recht, genau diese Zeitschrift ein Jahr lang zu beziehen.

Formale Anforderungen an einen Gutschein

Aus einem Gutschein muss klar hervorgehen, wer sich wozu verpflichtet. Gehen Sie so vor:

1. Stellen Sie jeden Gutschein schriftlich aus. Damit er nur genau einmal eingelöst werden kann, sollten Sie alle Ihre Gutscheine fortlaufend nummerieren. Dadurch behalten Sie auch den Überblick, wie viele Ihrer Gutscheine sich gerade im Umlauf befinden.

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2. Schreiben Sie auf den Gutschein, wozu er berechtigen soll (z. B. "Gutschein über Waren/Leistungen aus unserem Sortiment/Angebot im Wert von 50 Euro" oder "Gutschein über eine 60-Minuten-Gesichtspflege"). Sie können Ihre Verpflichtung auch auf bestimmte Waren oder Dienstleistungen beschränken (z. B. "Gutschein über einen Schulranzen der Marke Scout - Sondereditionen ausgenommen").

3. Setzen Sie Ihren Firmenstempel auf den Gutschein, oder machen Sie durch Ihren vollen Namen mit der kompletten Anschrift kenntlich, dass Sie der Aussteller des Gutscheins sind - Ihr Kunde muss genau wissen, bei wem er den Gutschein einlösen kann.

4. Sie können auch den Namen des Erwerbers oder desjenigen, der den Gutschein als Geschenk erhalten soll, draufschreiben (z. B. "von Thomas Koch für Marlies Schmitt"). Aus juristischer Sicht ist das aber nicht notwendig.

5. Vermerken Sie stets das Ausstellungsdatum auf dem Gutschein - das ist wichtig zur Feststellung, wie lange er gültig ist.

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