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Ausgehende Geschäftspost wird immer unterschrieben − allerdings nicht immer von demjenigen, der den Brief veranlasst. In manchen Fällen unterschreiben...

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So vermeiden Sie ab sofort peinliche Fehler bei der Groß- und Kleinschreibung

 

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Wenn Sie Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch lernen, können Sie die Frage der Groß- oder Kleinschreibung in nur einer Unterrichtsstunde lernen. „Wörter am Satzanfang und Eigennamen beginnen mit einem Großbuchstaben“ – so heißt die Zauberformel. Im Englischen kommt noch der Sonderfall „I“ hinzu.

Im Deutschen ist es bei Weitem nicht so einfach. Auch nicht, wenn Deutsch Ihre Muttersprache ist. Es ist eine ganz spezielle Eigenart unserer Sprache. Das schafft zwar einige Probleme, aber andererseits: wenn sie alle wörter kleinschreiben, wird der leser große schwierigkeiten haben, denn es fehlen ihm beim lesen die orientierungspunkte, das schriftbild verschwimmt zu einem formlosen brei. Stimmt’s?
Die Schreibung mit einem großen Anfangsbuchstaben dient dazu, den Anfang bestimmter Texteinheiten sowie Wörter bestimmter Gruppen zu kennzeichnen und sie dadurch für den Lesenden hervorzuheben. Die Großschreibung wird im Deutschen unter anderem verwendet zur Kennzeichnung

  • von Satzanfängen,
  • des Anredepronomens (Sie),
  • von Substantiven und Substantivierungen sowie
  • von Eigennamen. 

Satzanfänge werden Sie problemlos erkennen. Ebenso wissen Sie, dass die Anrede „Sie“ mit einem Großbuchstaben beginnt oder Eigennamen groß geschrieben werden.
Es geht daher nur um ein einziges Thema: Handelt es sich bei dem jeweiligen Wort um ein Substantiv? Das ist nicht immer einfach zu entscheiden, denn alle anderen Wortarten wie Verben, Adjektive, Pronomen und Präpositionen können zu Substantiven werden.
Sie müssen also wissen oder selbst entscheiden, ob ein Wort im jeweiligen Zusammenhang noch Adjektiv oder Verb ist oder bereits zum Substantiv („substantiviert“) wurde. 

Wie Sie erkennen, ob es sich um ein Substantiv handelt

Substantivierte Wörter nehmen die Eigenschaften von Substantiven an. Sie erkennen dies im Text an zumindest einem der folgenden Merkmale:

  • Das Wort ist zum Subjekt oder Objekt des Satzes geworden. Sie fragen „Wer?“ oder „Was?“. (Was ist gesund? Antwort: Laufen)
  • An einem Artikel (der, die, das; ein, eine), der sich auf dieses Wort bezieht: das Kleingedruckte
  • an einem Pronomen (dieser, jener, welcher, mein, kein, etwas, nichts, alle, einige): nichts Vernünftiges
  • an einem unbestimmten Zahlwort (genug, viel, wenig): wenig Angenehmes, viel Unangenehmes In festen adverbialen Wendungen aus „aufs“ oder „auf das“ und Superlativ, die sich mit „wie?“ erfragen lassen, kann das Adjektiv groß- oder kleingeschrieben werden
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