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Times New Roman oder Arial? Welche Schriftarten sind für Briefe und E-Mails am besten geeignet?

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Liebe Leserin, lieber Leser,

manchmal kann man sich über die DIN 5008 einfach nur wundern. Da haben sich die Verfasser über fast jede Kleinigkeit den Kopf zerbrochen, aber Empfehlungen für die richtige Schriftart sucht man leider vergeblich. Dabei wäre genau das durchaus angebracht. Das denke ich immer, wenn ich Briefe mit allzu verschnörkelten oder verspielten Schriftarten bekomme oder wenn eine E-Mail am Bildschirm kaum leserlich ist. Und so geht es heute um die Frage: Welche Schriftart ist für Briefe und E-Mails empfehlenswert? Welche dagegen weniger? Angelika Rodatus hat das in der aktuellen Ausgabe von Office Korrespondenz aktuell für Sie zusammengefasst. Hier die Ergebnisse:

 

 

 

 

 

 

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Schrifttypen:<br/>

Zum einen gibt es die Serifenschriften. Serifen sind die kleinen Verbreiterungen oder Ausläufer an den Buchstabenenden. Die Buchstaben sind also dort verbreitert, wo sie enden. Serifenschriften werden manchmal auch Antiquaschriften genannt, denn Antiqua ist eine unter Schriftsetzern sehr bekannte und viel genutzte Schriftart, die eben solche Serifen aufweist.<br/><br/>

Zu den Serifenschriften zählt beispielsweise auch Times New Roman, eine Schrift, die Sie in Ihrem Word-Programm finden. Serifenschriften eignen sich hervorragend für gedruckte Dokumente, also auch für Briefe. Denn die Serifen sorgen für eine optische Verbindung der Buchstaben, die sich deshalb besser lesen lassen.<br/><br/>

Zum anderen gibt es die serifenlosen Schriften, die ohne Verbreiterungen an den Buchstabenenden auskommen. Zu den serifenlosen Schriften zählt beispielsweise die Schriftart Arial. Serifenlose Schriften empfehle ich Ihnen für E-Mails, aber auch beispielsweise für Webtexte und PDF-Dokumente, die nicht für den Ausdruck gedacht sind. Denn am Bildschirm sind serifenlose Schriften wesentlich besser zu entziffern.

 

 

 

Sarah Kammberg<br/>Chefredakteurin

PS: Wählen Sie keine ausgefallenen Schriftarten, wie zum Beispiel Schreibschrift. Verzichten Sie auf ausgefallene Schriftstile, beispielsweise Kapitälchen, im fortlaufenden Text.

 

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