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Netiquette: Ist "Hallo" in der E-Mail-Korrespondenz unhöflich?

 

Von Astrid Engel,

Wenn es um die Anrede "Hallo" in der E-Mail-Korrespondenz geht, sind die Lager gespalten: Jüngere sind an diese Grußform gewöhnt und verwenden sie bedenkenlos. Das betrifft übrigens nicht nur die E-Mail-Korrespondenz, sondern auch Briefe. Ältere Menschen hingegen sträuben sich häufig gegen das saloppe "Hallo" und greifen lieber zu den klassischen Standardanreden:

Wenn es um die Anrede "Hallo" in der E-Mail-Korrespondenz geht, sind die Lager gespalten: Jüngere sind an diese Grußform gewöhnt und verwenden sie bedenkenlos. Das betrifft übrigens nicht nur die E-Mail-Korrespondenz, sondern auch Briefe. Ältere Menschen hingegen sträuben sich häufig gegen das saloppe "Hallo" und greifen lieber zu den klassischen Standardanreden:

  • Sehr geehrter Herr Mustermann
  • Lieber Herr Mustermann

Das Problem mit diesen beiden Anreden: "Sehr geehrter..." klingt manchmal etwas zu förmlich, "Lieber ..." ist je nach Adressat zu vertraulich.

Anrede in der E-Mail-Korrespondenz beim Erstkontakt

Hier eine einfache Lösung, wenn Sie selber die E-Mail-Korrespondenz beginnen: Bei einem Erstkontakt sollten Sie sich zunächst für  "Sehr geehrter" oder für "Lieber" entscheiden. Die Erfahrung zeigt, dass viele Menschen Sorge vor zu viel Förmlichkeit haben - obwohl diese Sorge meistens unbegründet ist.
Werden Sie zuerst angeschrieben, verwenden Sie die Anrede, mit der Sie angesprochen werden. Schreibt Sie jemand mit "Sehr geehrte Frau Beispiel" an, sollte er nichts dagegen haben, wenn Sie mit „Sehr geehrter Herr Mustermann“ antworten. Schreibt jemand "Hallo Brigitte", ist auch gegen "Hallo Michael" als Antwort nichts einzuwenden. Das gilt auch, wenn Ihr Korrespondenzpartner auf Ihre förmliche Anrede mit "Hallo Frau Beispiel" antwortet. Wenn Ihnen die Anrede "Hallo..." besser zusagt, können Sie diese in der weiteren E-Mail-Korrespondenz auch verwenden.

Neutrale Anrede-Alternative für die E-Mail-Korrespondenz

Eine Alternative zum unförmlichen/lockeren "Hallo" ist "Guten Morgen Herr Mustermann" bzw. "Guten Tag Frau Beispiel". Das ist neutral und nicht unhöflich.

Keine E-Mail-Korrespondenz ohne Anrede

Ob förmlich oder nicht so förmlich - damit liegen Sie jedoch garantiert falsch: Wenn Sie die Anrede in Ihrer E-Mail-Korrespondenz gleich ganz weglassen. Einzige Ausnahme: Sie mailen sich mit einer Person im ständigen Wechsel, weil Sie einen Sachverhalt innerhalb sehr kurzer Zeit klären wollen. Dann gilt: Ab der dritten Antwort dürfen Sie auf das "Sehr geehrte Frau Müller" verzichten.

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